Arbeitskreis Brücke nach Peru

 
Arbeitskreis „Brücke nach Peru“ beendet seine jahrzehntelange Arbeit
Die seit Anfang der 90iger Jahre bestehende Partnerschaft mit der Pfarrei „Cristo Redentor“ in Trujillo, Nordperu, geht nun offiziell zu Ende. Davon nicht betroffen sind einzelne, in den Jahren gewachsene, persönliche Kontakte in diese Gemeinde. Im Namen der Menschen in La Noria (Trujillo) danken die Mitglieder des Arbeitskreises den vielen Spendern und Spenderinnen, die im Laufe der Jahre zahlreiche Projekte zur Lebensverbesserung und Gemeinschaftsbildung auch in der neu entstandenen, indigen geprägten Filialgemeinde „San Francisco“ und im weiter südlich der Stadt gelegenen Watanabe ermöglicht haben.
Inzwischen haben sich viele Umstände in der Partnergemeinde verbessert, aber auch personell verändert. Da nun auch der hier vielen bekannte Padre Faustino Gastanadui Benites altershalber die Gemeinde verlassen hat, wäre ein beiderseitiger Neuanfang notwendig geworden. In unserer Seelsorge sahen wir wenig Chancen zur Weiterführung, da es keinen dauerhaften Nachwuchs für unseren Arbeitskreis gegeben hat. Mehrere Voluntarios aus Donaueschingen und der Diözese waren zwar immer wieder eine große Hilfe für unsere Arbeit mit ihrer Unterstützung bei wichtigen Übersetzungsarbeiten, aber eine dauerhafte Mitarbeit direkt vor Ort war ihnen aus verschiedenen Gründen nach der Rückkehr aus Peru nicht möglich. Der Arbeitskreis dankt allen, die in den zurückliegenden Jahren die Arbeit ideell oder durch Spenden unterstützt hatten: sei es direkt oder durch den Kauf von Waren aus dem Weltladen bei Suppensonntagen und Pfarrfesten. Die Zuwendungen sind zuverlässig am Bestimmungsort angekommen und bei vielfältigen Projekten verwendet worden. Davon konnten sich verschiedene Mitglieder des AK bei privat finanzierten Besuchen in Peru überzeugen.
Der AK blickt dankbar auf eine wertvolle Zeit im Dienst der Solidarität mit ärmeren Menschen und des Zusammenhaltes in der Weltkirche zurück: Es war nicht nur die Organisation der finanziellen Unterstützung für die Menschen in Trujillo, sondern wesentlich die persönliche und spirituelle Verbindung, die uns in der gemeinsamen Arbeit getragen hat.
 
Gez. Die Mitglieder des AK „Brücke nach Peru“
Partnerschaft bedeutet für uns

Aufeinander zugehen

Nicht Almosen geben, sondern auf Austausch bedacht sein, sich auch beschenken lassen.

Die Partner mit ihren Eigenheiten und Bedürfnissen ernst nehmen.

Hilfe zur Selbsthilfe geben und damit die Entwicklung zur Selbstständigkeit unterstützen.

Sich mit der Lebenssituation im Partnerland, mit Politik, Kultur und Glaube auseinandersetzen.

 
Erntedankaktion des Perukreises

Der Apfelverkauf des Perukreises am Erntedanksonntag

ergab einen Erlös von

€ 501,85

Dieser Betrag werden wir unserer Partnergemeinde Cristo Redentor Trujillo/ Peru zukommen lassen. Im Namen unserer Partnergemeinde bedanken wir uns herzlich mit einem

Muchas gracias!

 
 Zur Entstehung der Partnerschaft Freiburg – Peru

Aus einer ursprünglichen Patenschaftsaktion (1963) zwischen der Erzdiözese Freiburg und der Kirche von Peru entwickelte sich von 1986 an eine schnell wachsende Beziehung auf der Basis von PARTNERGEMEINDEN.

In der Erzdiözese sind mit Peru inzwischen über 161 Gemeinden und Gruppen in fruchtbarem Austausch miteinander verbunden. Die Seelsorgeeinheit St. Marien/ St. Johann gehört seit 1989 dazu.

Seither besteht der freundschaftliche Kontakt/ Austausch zu unserer Partnergemeinde Cristo Redentor/ Trujillo.

 

 
   Peru gliedert sich in Landschaftsräume:

        Costa (Küste)

        Sierra (Gebirge)

        Selva (Amazonasurwald) 

Peru teilt sich in drei Regionen auf: Der schmale, 2.800 km lange Küstenstreifen (Costa) ist das bevölkerungsreichste Gebiet mit wirtschaftlicher Konzentration in der Hauptstadt Lima. Das parallel zur Küste verlaufende Andenhochland (Sierra) ist die Stätte alter Hochkulturen und beherbergt noch heute die Mehrheit der indianischen Bevölkerung Perus. Der tropische Regenwald (Selva), der rund 60 % des Staatsgebietes ausmacht, ist dünn besiedelt und kaum erschlossen.

Lima ist die Hauptstadt Perus und die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Kernstadt leben 6.445.974 Menschen. Zu dieser Stadt findet die meiste Landflucht statt. Ausserhalb des Stadtkerns gibt es unzählige Slams. Meist sind es Bauernfamilien aus den Anden die in der Stadt bessere Lebensverhältnisse suchen.

Trujillo ist die 3 größte Stadt in Peru mit ca.510.000 Einwohner und liegt an der Küste, nördlich von Lima. Sie wird die Stadt des ewigen Frühlings genannt. Die Temperaturen sind sehr angenehm und liegen bei ca. 25°.

 
Bodenschätze in Peru
Peru ist reich an Metallerzen wie Kupfer, Zink, Blei, Kadmium,Eisen,Erdoel,Gas und Edelmetalle wie Gold und Silber. Durch den Abbau von Bodenschätzten durch ausländische Investoren wird das Land Peru seiner Bodenschätze beraubt und die Lebenswelt der Indios zerstört.

Die Situation der Menschen in den vom Bergbau betroffenen Gebieten sind ruinoes. Landenteignung, verunreinigte Flüsse, Bleivergiftungen der Kinder durch Luftverschmutzung und unwiederbringliche Zerstörung von Quellgebieten und Ackerland für nachfolgende Generationen.

 
Die Bevölkerung Perus

Die Menschen:  Bevölkerung ca. 27,5Millionen

Volksgruppen:  45% Indigene Völker, 37% Mestizen, 15% europäischer Herkunft.

Bildung: Analphabetenrate. Männer 10%, Frauen15%

Sprachen: Spanisch und Cuzco-Ketchua daneben über 80 Indianersprachen.

Religion: Insgesamt 97% Christen davon 90% Römisch- Katholisch deren Glauben meist stark von Elementen der Volksfrömmigkeit durchdrungen ist.

 Bevölkerung: Armutsgrenze: 54%

 
Trujillo

Trujillo ist die Stadt des ewigen Frühlings und die Hauptstadt der Provinz La Libertad. Die Bewohner der Stadt bewahren mit Stolz die Zitadellen aus Lehm und Adobe, das kulturelle Erbe der Chimú und Mochica; ebenso stolz sind sie auf die herrschaftlichen Häuser, ein Erbe aus der Kolonialzeit und auf die Marinera, ein nationaler Tanz.

Der Reiz Trujillos geht allerdings viel weiter als bis zur Kolonialzeit zurück. Im Tal des Flusses Moche befindet sich die Stadt Chan Chan, Hauptstadt des Reiches der großen Chimu, welche als größte Lehmstadt der Welt bezeichnet wird (20 km² Ausdehnung). Chan Chan ist nur vergleichbar mit den archäologischen Resten von Teotihuacan in Mexiko oder mit den alten Städten Ägyptens.

Die "Huaca del Sol", eine stufenförmige Pyramide von 20 Meter Höhe, die "Huaca de la Luna" mit verblüffenden Wandbildern, die die Rituale der Mochicas darstellen und der Komplex des Hexers, eine mehr als 15 Jahrhunderte alte Pyramide aus Adobe von 30 Metern Höhe, beweisen die Größe der ersten Bewohner der Nordküste Perus.

 
Öffnungszeiten:
 
WICHTIGE MITTEILUNG: Mit der neuen Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen ändern sich unsere Öffnungszeiten bis auf Weiteres wie folgt:
 
Montag geschlossen   
Dienstag 09.00 Uhr - 12.00 Uhr    
Mittwoch geschlossen  
Donnerstag           
14.00 Uhr - 17.00 Uhr
 
Freitag
geschlossen  
     
Pfarrhaus
St. Marien
keine Sprechzeiten
 
 
 
 
 
 
Stellenausschreibungen
Aktuelles:
 
Firmung 2026
Alle wichtigen Informationen finden Sie hier
 
Kirchenmusik
Liebe Freunde der Musik in Donaueschingen,
hier finden Sie alle bevorstehen Konzerte in unserer Seelsorgeeinheit!
  • 23. Mai - 11.30 Uhr - St. Johann - Impuls von der Quelle
  • 14. Juni - 17 Uhr - St. Johann - Rossini Chorkonzert
  • 9. Juli - 20 Uhr - St. Johann - Sommerkonzert
Weitere Informationen und Konzert-Termine finden Sie hier
 
Veranstaltungen in der Seelsorgeeinheit
  
Ungezwungenes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Alle Speisen und Getränke sind kostenfrei erhältlich - jeder gibt was er kann.
Marienhaus
Donaueschingen
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