Erwägungen zum Logo der Seelsorgeeinheit Donaueschingen

"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt 18,20)
Wir sind alle um eine Mitte versammelt. Diese Mitte ist Jesus Christus. In der Mitte der Kirche und auch in der Mitte unserer Seelsorgeeinheit steht der auferstandene Gottessohn. Jesus Christus und seine Botschaft von einem menschenfreundlichen Zusammenleben, von einer Vision der Liebe, vom Reich Gottes verbindet Menschen und Gemeinden milieu- und generationesübergreifend miteinander. Diese Mitte kann hier sowohl als Tisch und damit Hinweis auf den Altar, als auch als Blume mit Hinweis auf die Lebendigkeit Gottes angesehen werden.
"Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel." (Lk 6,3)
Die zwölf angedeuteten Personen im Aussenkreis werden gleich groß dargestellt. Dabei geht es nicht um Gleichmacherei. Vielmehr steht der Gedanke, dass alle Menschen gleichwertig sind, dass alle eine unverlierbare Würde besitzen, im Mittelpunkt.
Es sind zwölf Personen. Zwölf ist eine biblische Symbolzahl, die Vielfalt und Fülle ausdrücken will. So werden etwa 12 Stämme Israels im Alten Testament benannt und durchaus bewusst tritt diese Zwölfzahl auch im Neuen Testament immer wieder in Erscheinung, wenn beispielsweise 12 Jünger als Apostel von Jesus berufen werden.
In unserer Seelsorgeeinheit gibt es zwölf Kirchen:
- St. Blasius (Aasen)
- St. Jakobus (Allmendshofen)
- St. Vitus (Aufen)
- St. Johann (Donaueschingen)
- St. Marien (Donaueschingen)
- St. Mauritius (Grüningen)
- St. Hilarius (Heidenhofen)
- St. Sebastian (Hubertshofen)
- St. Markus (Mistelbrunn)
- St. Andreas (Neudingen)
- St. Johann d. Täufer (Pfohren)
- St. Kilian (Wolterdingen)
Diese Kirchen werden in erster Linie durch die jeweiligen Menschen vor Ort verkörpert. Sie bekommen durch die Menschen in den Gemeinden ein Gesicht. Durch sie wird Kirche lebendig. Daher stehen die Personen im Außenkreis auch für die Christinnen und Christen vor Ort.
"...damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird." (1Kor 1,17)
Die vier farblich abgehobenen Personen können als symbolhafte Andeutung des Kreuzes verstanden werden. Das Kreuz gilt uns als Hoffnungszeichen. Im Kreuz Jesu dürfen wir auch die eigenen Leidens- und Kreuzwege erkennen. Im Kreuz Jesu strahlt uns aber auch die Sonne des Ostermorgens und der Grund unserer Hoffnung entgegen. Dieses Kreuz verbindet die unterschiedlichen Menschen und hält – im Logo ausgedrückt – die unterschiedlichen Gemeinden zusammen.








