Sie kommen in der Kirche an.
Die Tauffeier kann an zwei Orten beginnen:
1. Am Eingang der Kirche
2. In den Bänken (oder Stühlen) vor dem Taufbecken.
Bitte sprechen Sie mit dem Priester oder Diakon ab, wo Sie sich versammeln.
Der Anfang der Feier
Der Taufende eröffnet den Gottesdienst mit einem Kreuzzeichen. Bitte machen Sie mit.
"Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes" - "Amen"
"Der Herr sei mit Euch!" - "Und mit deinem Geiste!"
Der Taufende begrüßt Sie und gibt eine kleine Einführung in die Taufe.
Fragen an Eltern und Paten
Meistens werden die Eltern mit ihren Täuflingen nach vorne gebeten.
Manchmal werden auch die Paten* nach vorne gebeten.
Manchmal werden auch die Paten* nach vorne gebeten.
Stellen Sie sich bitte so, dass sie die Taufgäste ansehen.
Dann stellt der Taufende Fragen an die Eltern:
1. Welchen Namen haben Sie ihrem Kind gegeben?
Eventuell kann der Taufende Sie auch auffordern:
"Stellen Sie uns doch bitte ihr Kind vor!"
Sie können sich schon vor der Feier überlegen, was es über Ihr Kind zu sagen gibt.
Wann es geboren wurde, wie es mit Geschwistern auskommt, was die Geschwister gesagt haben,
was das Kind am Liebsten mag, was es überhaupt nicht mag,
was seine Lieblingsbeschäftigungen sind, welchen Charakter es schon zeigt,
ob es eher kontaktfreudig, wild, still, interessiert, bewegungsfreudig, sonnig oder nachdenklich ist.
2. Was erbitten Sie von der Kirche für ihr Kind?
Die richtige Antwort ist: "Die Taufe!"
Manche sagen aber auch: "Den Glauben" oder "Die Aufnahme in die Kirche". Stimmt ebenso gut.
3. Wenn Sie um die Taufe bitten, gehen Sie damit die Verpflichtung ein, Ihr Kind zu einem guten Menschen und Christen zu erziehen.
Sind Sie sich ihrer Aufgabe bewusst?
Die richtige Antwort ist natürlich "JA".
Dann wendet sich der Taufende an die Paten und frägt:
4. Als Paten nehmen Sie an der Aufgabe teil, dieses Kind zu begleiten und zu einem guten Menschen und Christen zu erziehen.
Sind Sie sich dieser Aufgabe als Paten bewusst?
Sind Sie sich dieser Aufgabe als Paten bewusst?
Die richtige Antwort ist natürlich "JA".
Gebet für das Kind und Bezeichnung mit dem Kreuz
Der Taufende betet nun für den Täufling.
Bitte beten Sie mit.
Der Taufende zeichnet danach ein Kreuz auf die Stirn des Täuflings und heißt ihn* willkommen:
"Mit großer Freude nimmt dich die Gemeinschaft der Gläubigen auf.
In ihrem Namen bezeichne ich dich mit dem Zeichen unseres Herrn, Erlösers und Heilandes Jesus Christus."
In ihrem Namen bezeichne ich dich mit dem Zeichen unseres Herrn, Erlösers und Heilandes Jesus Christus."
Nach der Bezeichnung mit dem Kreuz nehmen wieder alle zu ihren Plätzen und setzen sich.
Lesung
Der Taufende (oder jemand der Taufgäste) liest einen Abschnitt aus der Bibel vor.
Es können verschiedene Lesungen gewünscht werden.
Zwei Lesungen sind dabei besonders passend und werden häufig gewünscht:
Markusevangelium, Kapitel 1
9 In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
10 Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.
10 Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.
Markusevangelium, Kapitel 10
Die Segnung der Kinder
13 Da brachte man Kinder zu Jesus, damit er sie berühre. Die Jünger aber wiesen die Leute zurecht.
14 Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
15 Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
16 Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
13 Da brachte man Kinder zu Jesus, damit er sie berühre. Die Jünger aber wiesen die Leute zurecht.
14 Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
15 Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
16 Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
Predigt
Der Taufende hält eine Ansprache über die Taufe, über den Täufling oder über die vorgelesene Bibelstelle.
Oder über alles zusammen.
Fürbitten
Die Fürbitten können von Ihnen, Ihren Verwandten oder Freunden gelesen werden.
Sinnvoll ist es, jede Bitte auf einen Zettel zu schreiben und dem jeweiligen Sprecher seine Bitte zu geben.
Empfehlenswert sind vier bis sechs Bitten.
Sie können gerne Ihre eigenen Bitten formulieren. Sie können auch im Internet nach Tauf-Fürbitten suchen.
Im Folgenden finden Sie einige Vorschläge für Fürbitten:
- Schenke diesen Kindern in Gesundheit, Lebensfreude, Glück und einen festen Glauben, der ihnen zu jeder Zeit einen sicheren Halt gibt.
Christus, höre uns Alle: Christus, erhöre uns - Gib ihnen Vertrauen in das Leben und lass sie ins Leben hineinwachsen und selbständig werden im Denken und Handeln.
Christus, höre uns Alle: Christus, erhöre uns - Lass sie Freunde finden, die mit ihnen durch frohe und traurige Tage gehen und fest zu ihnen halten.
Christus, höre uns Alle: Christus, erhöre uns - Mache die Familien der Kinder für sie zu einem Ort, an dem sie Vertrauen und Liebe finden.
Christus, höre uns Alle: Christus, erhöre uns - Gib allen Kindern auf der Erde, was sie an Nahrung, Wärme, Sicherheit und Liebe brauchen.
Christus, höre uns Alle: Christus, erhöre uns. - Gib uns die Ausdauer, für unsere Kinder da zu sein, wann immer sie uns brauchen und gib uns innere Gelassenheit, wo sie ihren Freiraum brauchen.
Christus, höre uns Alle: Christus erhöre uns. - Schenke unseren Kindern viele gute Gedanken und ein Herz, das überströmt in Freude und diese Freude weiterschenkt.
Christus, höre uns Alle: Christus erhöre uns. - Nimm all unsere verstorbenen Angehörigen in den Himmel auf.
Christus, höre uns Alle: Christus, erhöre uns.
Gebet um Schutz vor dem Bösen
Der Taufende betet um Schutz vor allem, was den Täufling von außen oder von innen bedrängen oder schädigen kann.
Bitte beten Sie mit.
Salbung mit Katechumenenöl - oder Handauflegung
"Durch diese Salbung stärke und schütze dich
die Kraft Christi, unseres Erlösers."
Das Taufbekenntnis zum Glauben.
Sie bekennen nun Ihren Glauben an Gott
den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
Dies geschieht meist in einer Frage-Antwort-Form.
Die Spendung des Taufsakraments
Sie heben den Täufling über das Taufbecken.
Bitte nehmen Sie eventuelle Käppchen zuvor ab.
Jüngere Babies können sich noch nicht selbst bewegen. Es empfiehlt sich, diese Babies mit Rücken nach unten und Gesicht nach oben zu halten.
Ältere Babies sind mobiler. Dadurch fließt ihnen gelegentlich das Taufwasser schnell in die Augen. Deshalb empfiehlt es sich, diese Babies in der Fliegerposition zu halten.
Der Taufende übergießt den Kopf des Säuglings* und spricht:
"Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
"Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Wer die Hände in diesem Moment frei hat, darf gerne diese Worte mit einem Kreuzzeichen unterstreichen.
Vier schöne Zeichen, die erklären, was die Taufe bewirkt
1. Die Salbung mit Chrisam.
Der Taufende salbt den Täufling auf den Scheitel. Bitte nehmen Sie eventuelle Käppchen zuvor ab.
Es ist ein Zeichen des Heiligen Geistes.
"Wie das Öl einzieht in Deine Haut und sie gesund und stark macht,
so halte der Heilige Geist Einzug in deinem Leben
und schenke Dir von innen heraus Heil und alle seine Gaben.
2. Bekleidung mit dem weißen Taufgewand
Viele Babies haben bereits ein weißes Taufgewand an: Weiß als Zeichen der Reinheit vor Gott.
Anderen Babies wird ein Taufgewand mitgebracht und dann aufgelegt.
Wenn Sie kein Taufgewand haben: Kein Problem. Der Taufende hält eines bereit.
3. Die Taufkerze
Bitte überlegen Sie, wer die Taufkerze anzünden soll.
Der Taufende? Einer* der Eltern? Ein Pate? Eine Patin? Ein Freund*?
Das Licht Jesu Christi, das Licht der Wahrheit, der Liebe und des Lebens,
soll auf den Täufling* übergehen.
4. Der Effata-Ritus
Der Taufende berührt die Ohren und den Mund des Täuflings*
und bittet Gott, dass er den Täufling* zu einem Menschen macht,
der mit offenen Ohren und Augen und mit einem sprechfähigen Mund
durch das Leben gehen kann.
durch das Leben gehen kann.
Das Vater Unser
Der Segen
Entlassung und Abschluss









